Open Air - Gold von den Sternen

07. Juli 2013

Made in Leonhard

Da der Himmel am Samstag gerade zur falschen Zeit seine Schleusen öffnete, musste unser erstes Open-Air-Konzert gleich auf Sonntag, den 7. Juli, verschoben werden. Das erwies sich im Nachhinein gesehen allerdings als besonderer Glücksfall, denn die laue, windstille Sommernacht machte das zweimalige Auf- und Abbauen mehr als nur wett.

Das Konzert selbst wartete dann mit einer Überraschung auf. War der erste Teil vor der Pause in der gewohnten Art gestaltet, war der zweite Teil etwas anders. Moderator Hans Kogler erzählte passend zu den von der Kapelle zum besten gegebenen Melodien eine selbst geschriebene Geschichte. Dabei verschränkten sich Musik, Text und Gesang zu einer harmonischen Einheit, die alle Zuschauer in ihren Bann zog. Dazu trug nicht nur die musikalische Ausführung bei, sondern auch andere kreative Beiträge, die die Geschichte zum Leben erweckten. So entführte der Jugend- und Kirchenchor unter der Leitung von Sebastian Heigl mit dem gesanglichen Teil von „Hymn to the Fallen“ das Publikum an den Ort längst vergangener Schlachten, während Anja Schauppenlehner die Zuschauer ob ihrer schnellen Finger beim Klarinetten-Solo vom „Hummelflug“ erstaunte und Theresa Korntheuer als Sängerin beim fulminanten Abschluss mit dem Lied „Gold von den Sternen“ endgültig für Gänsehaut sorgte. Darüber hinaus schafften die von den Volksschulkindern gestaltete Kulisse, ein Fackelzug der Kinder und die überaus angenehme Erzählerstimme von Hans Kogler eine Erfahrung der besonderen Art.

Der frenetische Schlussapplaus bewies, dass das Experiment – „Wir könnten statt der üblichen Moderation eine Geschichte zu den Musikstücken erzählen“ – durchaus gelungen ist, war die Begeisterung des Publikums doch deutlich hörbar.

 

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„Das Wichtigste ist: zusammen anfangen und zusammen aufhören.“

Thomas Beecham