„Viel Mensch, viel Herz, viel wir“

21. März 2015

Kirchenkonzert für die Sinne und zum Nachdenken

Unser Kirchenkonzert unter dem Motto „Leonharder Vier Jahreszeiten“, das wir am Samstag, dem 21. März, gestalteten, war nicht nur ein Erlebnis für die Sinne – sondern regte auch zum Nachdenken an.

Zur Einstimmung auf das Konzert ließen sich viele das spezielle viergängige Jahreszeiten-Menü im Gasthaus Ettel schmecken, bevor es in der Pfarrkirche mit dem musikalischen Programm losging. Der erste Teil des Konzerts nach der Eingangsfanfare „Feierlicher Einzug der Ritter des Johanniter-Ordens“ stand ganz im Zeichen der Kinder. Frei von der Leber weg, „Like a child“ eben, so der Titel des nächsten Stücks, übernahmen Nina Kogler und Benjamin Frühwald in Form eines Dialogs die Moderation. Sie stellten dabei nicht nur die nächsten beiden Lieder „Any dream will do“ und „We are the world“ vor, die der Volksschulchor mit unserer Unterstützung zum Besten gab, sondern regten mit ihren Gesprächen auch zum Nachdenken an. Immerhin sind die Kinder die Zukunft, wir alle können etwas ändern, was in den Stücken mit Texten wie „Gebt euch die Hand und lasst uns Freunde sein“ sehr deutlich wurde.

Beim zweiten Teil brachten wir die „Leonharder Vier Jahreszeiten“ auf musikalische Weise den Zuhörern in der prall gefüllten Kirche näher. Wie die Jahreszeiten in St. Leonhard aussehen, konnte man sich dank selbst geschriebener Gedichte, die einige von uns vor dem jeweiligen Stück vortrugen, anhören. Um auch den Augen etwas zu bieten, wurden zu den Stücken per Leinwand Bilder von St. Leonhard gezeigt. Mit der „Morgenstimmung“ wurde mit zarten Klängen der Frühling erweckt, „Dances with Wolves“ zeigte die langen, heißen Sommertage, „English Folk Song Suite“ holte den Herbst mit Nebel und goldenem Laub in die Kirche und „Abendsegen“ brachte mit Unterstützung der traumhaften Stimmen von Julia Schick und Theresa Korntheuer wieder den Winter in Erinnerung. Die Verbindung mit dem ersten Teil stellte das abschließende Gedicht dar, das daran erinnerte, wie dankbar man für die Gemeinschaft und die Natur sein muss, die St. Leonhard seinen Einwohnern bietet.

Ohne Zugabe ging es natürlich nicht, und so boten wir mit dem letzten Lied „Hallelujah“, gesungen von Christoph Korntheuer, einen würdigen Abschluss des Konzerts.

Mehr Fotos gibt's in der Fotogalerie.

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„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“

Victor Hugo