Die „3 Optimisten“ mit der „Fledermaus“

01. Jänner 2017

Schwungvolles Neujahrskonzert mit tollen Solisten

Wer unser Neujahrskonzert am Sonntag, dem 1. Jänner, im Schlosscenter besuchte, bekam mehr geboten als „nur“ einen musikalischen Ohrenschmaus. An diesem Abend erhielt man dank der Präsentation des Bildbandes „Bildschönes St. Leonhard am Walde“ nämlich auch einen optischen Einblick in unser Dorf. Doch bevor es so weit war, hieß es erst einmal „Jetzt geht’s los“ – so der Name des Eingangsmarsches. Nach den Begrüßungen von Bgm. Werner Krammer und Sprecher Walter Heigl ließ das gesamte Orchester ein begeistertes „Prosit Neujahr“ erschallen und das Konzert nahm seinen Lauf. Für einen guten Start ins neue Jahr sorgte das Stück „3 Optimisten“, ein Solostück für drei Klarinetten, bei dem Maria Helm, Lea Kogler und Katharina Rumpel brillierten. Ein besonderer Höhepunkt im ersten Teil waren dann zwei Arien aus der Operette „Die Fledermaus“, die von Julia Schick gesanglich fantastisch umgesetzt und mit frenetischem Applaus honoriert wurden – und zwar bereits, bevor das eigentliche Stück zu Ende war. Danach legte Kpm.-Stv. Sebastian Heigl den Taktstock aus der Hand und überließ Kpm. Josef Frühwald das Pult in vorderster Reihe. Dieser leitete mit dem „Fatinitza Marsch“ und dem Walzer „Vom Donauufer“ zum zweiten Höhepunkt des Abends über – die Präsentation des Bildbandes, an dem beinahe zwei Jahre gearbeitet wurde. Diese wurde eingeleitet mit einem kurzen Film über St. Leonhard, bevor zwei Hauptverantwortliche des Projekts, Alexandra Teufel und Andreas Krenn, Walter Heigl Rede und Antwort standen. Da Bilder jedoch mehr als tausend Worte sagen, gab es anschließend nicht nur etwas zu hören, sondern vor allem zu sehen: Das Stück „Bergland-Fantasie“ wurde nämlich mit Fotos aus dem Bildband untermalt.
War der erste Teil eher „klassisch“ geprägt, ging es nach der Pause im zweiten Teil des Konzerts moderner weiter. Mit Werken wie „Concert Prelude“, „Frühjahrsparade-Ouverture“, „Jazz Waltz No. 2“ und „Euregio“ wurden die letzten Stunden des ersten Tages des neuen Jahres schwungvoll gestaltet, bevor mit „Wings of freedom“ das eigentlich letzte Stück des Abends präsentiert wurde. Eigentlich deshalb, weil das Publikum mit beinahe nicht enden wollendem Applaus eine und dann noch eine zweite Zugabe forderte – ein Wunsch, dem die Musiker mit der „Annen-Polka“ und dem „Radetzky-Marsch“ nur zu gerne nachkamen.

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„Es ist die Stille, die zählt, nicht der Applaus. Jeder kann Applaus haben. Aber die Stille, vor und während des Spiels, das ist das Größte.“

Vladimir Horowitz