Vom Sektglas bis zum Flipper

05. Juni 2017

Marschmusikbewertung im Waidhofner Alpenstadion

Wenn durch Waidhofen Blasmusik erschallt, weiß man - es ist Pfingstmontag und somit Marschmusikbewertung. Wir waren heuer die Veranstalter und durften uns über zehn Musikkapellen - die elfte, Ferschnitz, musste leider absagen - freuen, die ihr Geschick beim Marschieren bewiesen.
Allerdings war nicht "nur" das Marschieren gefragt, Kreativität herrschte bei den gewählten Stücken, die neben den üblichen Märschen bis zu "Boney M." oder "Brenna duats guat" reichten, ebenso wie bei den Kürfiguren. Während wir selbst mit Sektgläsern auf unser 120-Jahr-Jubiläum anstießen, ließen die Allhartsberger die Schlagzeuger-Flipperkugel durch den Spielautomaten ziwschen, die Windhager zeigten ein lachendes und ein trauriges Gesicht, aus Ertl kamen phrasenweise Verschiebungen die Konradsheimer ließen den Wechsel von Erwin Pröll zu Johanna Mikl-Leitner Revue passieren und die Musiker aus St. Georgen bildeten eine Tuba.
Bei so viel Einsatz waren natürlich Hunger und Durst bei Musikern sowie den unzähligen Zuschauern enorm und unsere Helfer vor und hinter den Bars hatten dementsprechend viel zu tun. Doch weder Verbrennungen noch Stromausfälle oder sonstige Vorkommnisse hinderten sie daran, für die vielen Gäste bestens zu sorgen. Und die lohnten es, indem sie etwas länger sitzen blieben, was bei dem wunderbaren Wetter aber auch nicht sonderlich schwer fiel.

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„Musik ist der vollkommmene Typus der Kunst: sie verrät nie ihr letztes Geheimnis.“

Oscar Wilde