„Es lebe St. Leonhard, es lebe die Musik“

09. Juni 2017 bis 11. Juni 2017

120-Jahr-Jubiläum der TMK St. Leonhard beim Zeltfest Felberpower gefeiert

Seit 120 Jahren gibt es uns heuer -  die Trachtenmusikkapelle St. Leonhard am Walde. Eine lange Zeit, in der wir nicht nur musikalisch einiges dazulernten, sondern auch bei der Zusammenarbeit vieles verbesserten – und das Feiern perfektionierten. Das bewiesen wir und unsere Helfern in den vergangenen Tagen, organisierten wir doch nicht nur die Marschmusikbewertung am Pfingstmontag, sondern richteten gleich darauf von 9. bis 11. Juni auch das Zeltfest Felberpower, das heuer ganz im Zeichen des Jubiläums stand, aus. Das hieß zehn Tage durcharbeiten, wie Obmann Stefan Heigl bei seiner Festrede am Sonntag betonte, aber diese haben sich ausgezahlt. Bereits am Freitag, 9. Juni, herrschte mit den „Troglauern“ im Zelt Jubelstimmung und die ganze Nacht wurde durchgefeiert. Am Samstag merkte man der Musikkapelle ebenfalls nichts vom hohen Alter an, mit jungem Schwung wurde mit den „Fetzig‘n“ und den „Edlseern“ gezeigt, dass man mit 120 noch lange noch nicht leise sein muss.
Der Höhepunkt am Sonntag war, nach dem Frühschoppen der TMK Windhag, der nachmittägliche Festakt. Fünf Musikkapellen – St. Georgen/Klaus, Waidhofen, Neuhofen/Ybbs, Konradsheim und Windhag – marschierten zum begeisterten Applaus der vielen Gäste ins Zelt ein, bevor Obmann Stefan Heigl zur offiziellen Begrüßung schritt. Er bedankte sich besonders bei Hans Sonnleitner, der seit vielen Jahren das Grundstück für das Zelt zur Verfügung stellt, sowie bei allen Musikern und Helfern, die durch ihren Einsatz dieses Fest erst möglich machten.
Kapellmeister Josef Frühwald blickte in seiner Rede kurz auf die 120-jährige Geschichte der Kapelle zurück, wobei er abschließend meinte, „In der Vergangenheit ist viel passiert, aber wir gehen auch mit viel Schwung und Elan in die Zukunft. Es lebe St. Leonhard, es lebe die Musik.“ Nach den Glückwünschen von Bgm. Werner Krammer und Bezirks-Obmann Harald Weidinger endete der Festakt und es konnte zu den Klängen von „Viera Blech“ bis in den Abend weiter gefeiert werden.
Bei all dem jungen Elan, den die Musik in den vergangenen Tagen gezeigt hat, dürfen wir uns jetzt mal zurücklehnen und pausieren. Immerhin, mit 120 kann man manchmal auch etwas kürzer treten.

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„Musik ist wie ein alter Freund, der keine Fragen stellt.“

Nelly Furtado