Ein etwas anderes Erntedankfest

27. September 2020

Erntedank in St. Leonhard

Wie der Name schon sagt, ist Erntedank jenes Fest im Jahr, an dem Gott für die Ernte gedankt wird. In diesem Jahr konnte man aber noch für viel mehr dankbar sein, nämlich, dass das Fest überhaupt gefeiert werden konnte. Natürlich, coronabedingt, etwas anders als üblich – aber anders muss ja nicht unbedingt schlecht bedeuten. So wurde am Sonntag, dem 20. September, die Erntedank-Messe von Pfarrer Martin Talnagi erstmals auf dem Dorfplatz gefeiert, nachdem man sich wie üblich bei der Florianikapelle getroffen hatte. Anderes blieb ebenfalls beim Alten, wenn auch mit leichten Änderungen. Das Pfarrfest, das schon so fix zu Erntedank gehört wie die Erntekrone, gab es in abgespeckter Variante: Das Essen wurde gestrichen, aber Getränke durfte man sich zum Frühschoppen selbst holen. Und die Musikkapelle ließ sich ebenfalls nicht lumpen und spielte einige Stücke auf – damit man nach den verregneten Konviktgartenkonzerten nicht ganz umsonst geübt hatte. Besonders groß war die Freude darüber bestimmt bei den Jungmusikern. Nachdem sie bereits seit einiger Zeit fleißig mitgeprobt haben, hatten sie zu Erntedank nun endlich ihren ersten offiziellen Auftritt in Tracht. Und auch bei den Ministranten gab es zwei Neulinge, die sich erstmals in ihrem neuen „Amt“ beweisen durften. Aber ob zum ersten oder zum 50. Mal, in diesem Jahr freuten sich wohl alle besonders, einfach wieder zusammenkommen zu können

zurück zur Liste

„Über Musik zu sprechen ist wie über Architektur zu tanzen.“

Steve Martin